Außerschulische Lernorte

leitbild lernorteDie Vernetzung von Schule und Gesellschaft wird durch Lernorte außerhalb der Schule gefördert. Durch unmittelbare Anwendung des Erarbeiteten erhöht sich die Lernmotivation und bereichert somit den Unterricht.

Beispiele aus unserem Schulalltag:

Unsere Schule bietet drei europäische Austauschprogramme an, zweimal im Jahr treffen unsere Schülerinnen und Schüler ihre Partner aus Ungarn, Polen und Frankreich. Neue Bekanntschaften werden so geknüpft und somit interkulturelle Kompetenzen erworben.

Klassen- und Kursfahrten finden jeweils in der Orientierungsstufe, Mittelstufe und MSS statt. Neben der Förderung der Klassengemeinschaft erfahren unsere Schülerinnen und Schüler konkretisierte Einblicke in kulturelle, historische und naturwissenschaftliche Phänomene, ebenso durch Exkursionen in allen Fachbereichen.

Das Betriebspraktikum in Klasse 9 und die Teilnahme am „Girl's und Boy's Day“ bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, einen Einblick in die Berufswelt zu erlangen.

Angebote von Universitäten, die sich in einem „Tag der offenen Tür“ präsentieren oder Schülerlaborarbeit anbieten, werden von unserer Schule ebenfalls wahrgenommen.

Handlungs- und Projektorientierung im Unterricht

Die Zeiten des Frontalunterrichts als ausschließlichem Vermittlungsweg sind vorbei. Zahlreiche Studien haben aufgezeigt, dass Schüler erfolgreicher lernen, wenn sie die theoretischen Unterrichtsinhalte über verschiedene Sinneskanäle aufnehmen und ihr Wissen in praktischer Form erproben und anwenden können. Lehr- und Lernmethoden, die diesem Grundsatz folgen, sind handlungsorientiert, d.h. ihr Schwerpunkt liegt auf einer ganzheitlichen und offenen Unterrichtsausgestaltung. Am WRG kommen wir diesem Ansatz einerseits durch die Nutzung moderner Unterrichtsmittel und -methoden und andererseits durch die Durchführung zahlreicher Projekte nach.

Die Anzahl der handlungs- und projektorientierten Unterrichtsbeispiele ist hoch. Schauen Sie sich doch auf unserer Homepage diesbezüglich den Punkt „Highlights“ an. Dort finden Sie einige Beispiele aktueller Projekte an unserer Schule.

Sozialkompetenz

leitbild sozialkompetenzSoziale Kompetenz beschreibt die Gesamtheit von Fertigkeiten, die für die Gestaltung sozialer Aktion nützlich und notwendig sein können (nach W. Stangl, Der Begriff der sozialen Kompetenz in der psychologischen Literatur, Linz 2013). Hierbei wird an unserer Schule die Ausbildung folgender Fähigkeiten in unterschiedlichen Kontexten unterstützt:

  • Fähigkeiten im Umgang mit sich selbst, wie Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Urvertrauen, Wertschätzung, Eigenverantwortung und Selbstdisziplin
  • Fähigkeiten im Umgang mit anderen, wie Hilfsbereitschaft, Anerkennung, Empathie, Kompromissfähigkeit, Toleranz, Respekt, Sprachkompetenz, interkulturelle Kompetenz, Zivilcourage
  • Fähigkeiten im Hinblick auf Unterricht in der Schule mit anderen zusammen: Teamfähigkeit, Kooperation, Motivation, Konfliktfähigkeit, Verantwortung, Flexibilität, Konsequenz, Fleiß und Engagement

Die Kompetenzen, die es unseren Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sich bewusst am Schulalltag zu beteiligen, werden in unserer Schule von den am Schulleben Beteiligten auf unterschiedlichen Trainingsfeldern eingeübt.

Trainingsfelder der Sozialkompetenz

  • Vereinbarung von Gesprächsregeln
  • PESO
  • Patenschaften
  • Orientierungstage unter erlebnispädagogischen Schwerpunkten
  • Planung und Durchführung von Exkursionen, Wandertagen und Klassenfahrten
  • Schüler helfen Schülern
  • Berufspraktikum
  • Sozialkompetenztraining / Softskilltraining
  • Schulsanitätsdienst
  • verantwortungsbewusster Umgang mit dem Internet

Kommunikationskompetenz

leitbild kommunikationMit Sprache(n) bringen wir unser Verhältnis zu allen Dingen in der Welt zum Ausdruck, und uns Menschen ist es wichtig, uns darüber mit anderen auszutauschen, d.h. zu kommunizieren. Gut ist, wenn andere verstehen, was wir sagen oder schreiben - ob wir Informationen übermitteln oder ob wir uns über sehr persönliche Dinge unterhalten - kurz gesagt, wenn Kommunikation glückt. Damit Kommunikation gelingen kann, bedarf es einiger Kommunikationskompetenzen. Grundlegend gehören dazu:

  • dem Gesprächspartner zuhören, Geschriebenes aufmerksam lesen
  • Aussagen verstehen, auch Zwischentöne bzw. „zwischen den Zeilen lesen“
  • Gedanken klar und adressatengerecht äußern, Gedanken und Gefühle sprachlich differenziert ausdrücken
  • sich mögliche Wirkungen von Worten in Kommunikationssituationen bewusst machen
  • mit möglichen erwünschten bzw. unerwünschten Wirkungen von Worten in der Kommunikation sozialverträglich umgehen

Wenn wir sprechen, melden sich unsere Gedanken und Gefühle zu Wort. Der Klang unserer Worte kann unsere Aussagen betonen. Auch mit Gestik und Mimik können wir „sprechen“ (nonverbale Kommunikation); sie begleiten sogar oftmals unsere Worte. Manchmal „fehlen“ uns aber auch die passenden Worte, wir wissen dann nicht, wie wir Gefühle und Gedanken ausdrücken sollen. Es kann dann zu Missverständnissen führen, weil das Gesagte vom Gegenüber anders, gar falsch verstanden wird. Worte können aber auch wie Pfeile treffen, verletzen, Beziehungen belasten. Missverständnisse, kommunikative Störungen aufzuklären, eventuell Streit im Wortgefecht auszuhalten, Kompromisse anzustreben, ist eine Kunst, die man lernen kann.

Trainingsfelder zur Förderung der Kommunikationskompetenz am WRG:

  • gemeinsam Gesprächsregeln im Unterricht entwickeln und im Alltag erproben (z.B. Diskussionskultur, argumentative Gesprächskultur )
  • „Ich-Botschaften“ senden und ihre Wirkungen wahrnehmen (z.B. in der Orientierungsstufe)
  • situationsangemessenes Kommunikationsverhalten trainieren (z.B. Umgang mit Mitschüler(inne)n, Lehrer(inn)en, Freund(inn)en ...)
  • 5-Schrittmethode der effektiven Kommunikation kennenlernen und einüben (u.a. in der Schulsozialarbeit)
  • gewaltfreie, faire Kommunikation an unserer Schule täglich praktizieren
  • themenbezogene Präsentationen trainieren (z.B. auch im Rahmen des Berufswahlunterrichts)
  • unterschiedliche Kommunikationsmodelle kennenlernen und Sprache in ihrer Vielfalt reflektieren (Deutsch- bzw. Philosophieunterricht)
  • nonverbale Kommunikation fördern (z.B. Rollenspiele im Unterricht, Darstellendes Spiel, Schultheater)
  • Kommunikationsstörungen mit Unterstützung der Verbindungslehrer lösen lernen
  • erfolgreiches Kommunikationsverhalten an Orientierungstagen trainieren

Der Blick in die Zukunft am WRG – Erweiterung der Trainingsfelder:

  • „feed-back“-Kultur fortführen und optimieren (Rückmeldung von Schüler(inne)n an Fachlehrer(inn)en bezüglich des Unterrichts)
  • Leitlinien zur Kommunikation innerhalb der Schulgemeinschaft formulieren und umsetzen im Hinblick auf mehr Transparenz hinsichtlich der Kommunikationswege auf allen Ebenen der Schulgemeinschaft
  • kollegiale Fallberatung, d.h. Kolleg(inne)n beraten sich gezielt über etwaige Problemfälle
  • Teamteaching und/oder Supervision, d.h. Lehrer(inne)n unterrichten im Team und/oder öffnen ggf. ihren Unterricht für Beobachter(innen) von außen
  • aktuelle Forschungsergebnisse zur Kommunikation im digitalen Zeitalter, insbesondere auch unter Jugendlichen in das Konzept der schulischen Kommunikation mit einbeziehen

Vielfalt erleben

leitbild vielfalt erlebenMit „VIELFALT LEBEN“ werden wir den verschiedenen Interessen, Vorkenntnissen und Potenzialen der Schulmitglieder gerecht. Durch zahlreiche Bausteine schaffen wir ein Lernumfeld, das zu sozialem Engagement, Toleranz und Akzeptanz beiträgt und den Schulmitgliedern vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten bietet (z.B. KB-Bereich).

In vielen unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktivitäten werden auch europäische Werte transportiert. Sie spielen bei der Ausbildung von interkulturellen Kompetenzen und der Demokratieerziehung an unserer Schule eine wichtige Rolle.

Zur Anbindung an den europäischen Gedanken setzen wir folgende Schwerpunkte um:

  • Internationale Projekte und Partnerschaften
  • Austauschprogramme
  • Teilnahme an europäischen Wettbewerben
  • Europarelevante Themen im Unterricht
  • Erweitertes Fremdsprachenangebot
  • Diskussions- und Kulturveranstaltungen