08.April 2018

Jugend forscht

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Jungforscher vom WRG erreichen Landeswettbewerb „Jugend forscht“

Mit „Neue Augen durch Technik“ hatten die Jungforscher Conner Cordruwisch und Tijan Keffer im Februar bereits im Regionalentscheid den ersten Platz erreicht. In der Kategorie „Technik“ reichten sie einen Wettbewerbsbeitrag ein, der unter der Prämisse „Low-Cost“ relevante Alltagsfragen einiger Mitschüler am WRG lösen sollte: Sehbehinderte sind in ihren Bewegungen noch allzu sehr von taktilen Hilfsmitteln, wie Blindenstöcke, angewiesen.

Ähnlich einem „Parkpiepser“ im Auto entwickelten die beiden Jungen in der AG von Kathrin Klose und Christian Steuer ein Gerät, dass auf Basis von Ultraschall die Entfernung zu Hindernissen in Blickrichtung misst, verarbeitet und in Form von akustischen Signalen an den Träger der Apparatur weitergibt. Dazu untersuchten sie verschiedene Tragemöglichkeiten und Abtastvarianten, um letztendlich eine ultraschallbasierte Gürtelschnalle als optimale Möglichkeit zu identifizieren.

Die Entwicklung des Geräts beinhaltete Forschung in völlig unterschiedliche Richtungen und kombiniert somit physikalische, messtechnische, informatische als auch alltagstaugliche Aspekte. Dies überzeugte die Jury im Regionalwettbewerb im Februar, sodass eine Qualifikation zum Landesfinale bei der BASF nach Ludwigshafen die Folge war. Kurz vor den Osterferien reichte es im Landesfinale leider noch nicht, die kreativen und fortschrittlichen Beiträge der Konkurrenten, wie zum Beispiel eine Abzugshaube mit automatischer Löschfunktion auf Schallwellenbasis, zu schlagen. Wir drücken die Daumen für das nächste Jahr!

(- B. Müller -)