19.Juni 2018

Feriengrüße und 1. Schultag

ferien1Im Namen der Schulgemeinschaft des WRG wünschen wir Ihnen und Euch allen schöne und erholsame Sommerferien, entspannte Tage und Stunden der Muße. 

Das neue Schuljahr beginnt am Montag, den 6. August, mit folgendem Tagesprogramm:

1. Stunde: Vollversammlung in der Sporthalle

2./3. Stunde: Klassenleiterstunden

4.-6. Stunde: Unterricht nach Plan für alle

nachmittags: Unterricht nach der Kurzstundenregelung für die MSS

19.Juni 2018

REB 2018RegionalElternTag tagt am WRG

zum Thema Mobbing / Gewalt in der Schule und
Anregungen aus der Elternschaft für die weitere Elternarbeit

am Donnerstag, den 16. August 2018, um 18:30 – ca. 22:00 Uhr im Wilhelm-Remy Gymnasium.
 

Zur besseren Planung melden Sie sich bitte bis zum 10.08.2018 über folgende Emailadresse an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Weitere Informationen wie z.B. ein ausführliches Programm und Ansprechpartner können Sie dem Flyer entnehmen.

 

19.Juni 2018

Suchtpraevention02Das Schüler-Multiplikatorenseminar zum Thema Suchtprävention

In diesem Schuljahr nahm das Wilhelm-Remy-Gymnasium erstmalig an einem dreitägigen Schüler-
Multiplikatorenseminar (SMS) zur Suchtprävention teil. Sechs Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe, die zuvor von ihren jeweiligen Klassen gewählt wurden, machten sich zusammen mit den Lehrerinnen Jennifer Friedrich und Marion Fettelschoß sowie der Schulsozialarbeiterin Sigrid Saxler im Frühjahr auf den Weg in die ev. Jugendbildungsstätte nach Rheinbach-Merzbach, um dort gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Are-Gymnasiums Bad Neuenahr, des Bertha- von Suttner-Gymnasiums Andernach und des Hilda-Gymnasiums Koblenz als Multiplikatoren ausgebildet zu wer
den.

An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank Herrn Bernd Schittler, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Koblenz eG. Die großzügige Spende hat die Erweiterung und unmittelbare Umsetzung der Präventionsarbeit sehr positiv beenflusst.

Da der Einstieg in den Suchtmittelkonsum für Jugendliche in der Regel über Gleichaltrige, Freunde und Bekannte erfolgt, legt das Schülermultiplikatoren-Seminar „Auf der Suche nach…“ einen Schwerpunkt auf die Stärkung der Ressourcen der am Seminar teilnehmenden Jugendlichen. Zusammenhänge zwischen Suchtmittelkonsum-/missbrauch und verfügbaren bzw. nicht verfügbaren Lebenskompetenzen werden während des Seminars erfahrbar gemacht und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern reflektiert. Das Lebensumfeld der teilnehmenden Jugendlichen (Clique, Familie, Schule, Freizeit) wird bei der Gestaltung der Seminarinhalte berücksichtigt. 

Suchtpraevention01Die beiden Highlights während des Seminars stellten sicherlich das Gespräch mit Herrn Hoffmann (Polizei Ahrweiler) und zwei Suchtpatienten aus der VFG Fachklinik Meckenheim dar, die sich den interessierten und oft auch persönlichen Fragen der Schülerinnen und Schülern offen stellten.

Im Juni hatten die Multiplikatoren Gelegenheit, das erworbene Wissen an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weiterzugeben. Die Erstellung eines eigenen Konsum- und Tätigkeitsprofil ließ die Jugendlichen erkennen, dass alle deutlich mehr konsumieren als zum (Über-)Leben benötigt wird. Bei der Erarbeitung des Tankmodells wurde klar, jeder Mensch braucht besondere Dinge in seinem seelischen Tank, um gut und gerne zu leben und sich wohl zu fühlen. Mit Hilfe von Fallbeispielen wurde anschließend ein Suchttrichter erstellt und über Ursachen von Suchtmittelkonsum und Suchtentwicklung gesprochen. Die Jugendlichen konnten sich eine differenzierte Meinung zu Suchtverhalten und einer sinnvollen Freizeitgestaltung bilden, die sie hoffentlich in alltäglichen Situationen wie bspw. auf privaten Feten vertreten werden.

( - M. Fettelschoß -)

18.Juni 2018

Mit dem Rollstuhl durch Bendorf

WRG Rollstuhlprojekt1Am 24. Mai sowie am 06. Juni testeten zwei achte Klassen des Wilhelm-Remy-Gymnasiums unter Anleitung des schulischen Physiotherapeuten Herrn Steiger Bendorf auf seine Barrierefreiheit. Dafür benutzten sie die schuleigenen Rollstühle und stellten sich den Herausforderungen und Aufgaben, denen Rollstuhlfahrer alltäglich begegnen.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung durch Herrn Steiger und zwei Schüler des WRG mit körperlicher Beeinträchtigung ging es nach draußen. Dafür wurden die Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt, um möglichst vielfältige Erfahrungen sammeln zu können. Sie fanden Antworten auf folgende Fragen: Sind die Geschäfte in Bendorf ebenerdig und die Türen breit genug, um mit dem Rollstuhl hineinzufahren, oder gibt es Rampen? Was mache ich, wenn ich in einem Restaurant mit dem Rollstuhl auf Toilette muss? Gibt es genügend Möglichkeiten, die Straßen zu überqueren, ohne sich dabei einer Gefahr auszusetzen? Wie ist es um die Barrierefreiheit des Rathauses bestellt? Sind Bordsteine und kleine Stufen mit dem Rollstuhl überwindbar?

Insgesamt überwogen die positiven Erfahrungen, jedoch trafen die Schülerinnen und Schüler auch auf unüberwindbare Barrieren. So bleibt z.B. der Zugang zur Stadtbibliothek und somit auch zu Räumlichkeiten der VHS Rollstuhlfahrern verwehrt. Auch die Situation am Rathaus und der Stadtverwaltung ist problematisch. Zwar besteht ein Aufzug für eines der Gebäude, jedoch ist die Nutzung sehr umständlich und somit haben auch Menschen mit Rollator oder Kinderwagen Schwierigkeiten die vielen Stufen zu überwinden.

WRG Rollstuhlprojekt2Eine besondere Herausforderung ist es in Bendorf eine barrierefreie Toilette zu finden, besonders weil es keine öffentliche Toilette im Stadtzentrum gibt. Trotz der aufgeführten Probleme, trafen die Schülerinnen und Schüler auf Verständnis für ihr Anliegen, und Passanten boten oft spontan ihre Hilfe an. Das Bewusstsein für die Situation und Probleme zu schärfen, mit denen sich Rollstuhlfahrer in ihrem täglichen Leben auseinandersetzen müssen, war ein zentrales Anliegen. Und so erreichten die Schülerinnen und Schüler zumindest bei einigen Inhabern, sich über die Anschaffung einer Rampe Gedanken zu machen.

Nach dem Praxistest wurden die Erfahrungen gemeinsam im Klassenzimmer reflektiert und Erlebnisse untereinander ausgetauscht. Insgesamt haben beide Klassen ein positives Fazit gezogen, auch wenn Bendorf noch viel tun kann, um bestehende Barrieren abzubauen.

Für die Schülerinnen und Schüler war dieses Projekt sehr gewinnbringend, da es die Sozialkompetenz schulte. Durch den Perspektivwechsel mit körperlich Beeinträchtigten, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, wurde die Empathiefähigkeit der Schülerinnen und Schülern gefordert und gefördert.

Abschließend möchten wir noch einen besonderen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäfte, des Rathauses und der Arztpraxen richten, die uns bereitwillig Auskunft gegeben haben und so dieses großartige Projekt mit ermöglicht haben.

(Helena Kapell)

18.Juni 2018

Hamburg, Frankfurt, Koblenz - buntes Programm bei deutsch-polnischem Schüleraustausch

Vom 16.4. bis zum 24.4.2018 fand der Rückbesuch der polnischen Schülergruppe der Oberschule Nummer 1 aus Krotoszyn statt

Polen18 GruppeAm Anfang des Austauschs stand auch direkt ein Höhepunkt, denn der Austausch startete mit einem gemeinsamen Treffen in Hamburg. Die zentrumsnahe Unterkunft ermöglichte uns viele spannende und verschiedene Einblicke in die Weltstadt an der Elbe. Am ersten Tag genossen wir bei einem abendlichen Stadtspaziergang die Atmosphäre rund um das Rathaus und das Alsterufer. Am nächsten Morgen brachen wir auf, um die Hafencity zu erkunden und uns am wunderbaren Ausblick von der Aussichtsplattform der Elbphilarmonie zu erfreuen. Anschließend absolvierten wir bei strahlendem Sonnenschein eine Hafenrundfahrt und konnten uns von den gewaltigen Dimensionen dieses Areals überzeugen. Danach besuchten wir mit dem Michel eines von Hamburgs bekanntesten Wahrzeichen und entließen unsere Schüler auf private Erkundungstouren. Den Abschluss des zweiten Tages bildete ein Besuch in der Hamburger Kunsthalle. Am Abreisetag gab es die Möglichkeit beim Besuch im Miniaturwunderland einzigartige und faszinierende Landschaften und Gebäude aus aller Welt zu besichtigen.

Polen18 ElbPolen18 MiniaturAm folgenden Donnerstag stand neben dem Besuch des Unterrichts auch der Kulturabend auf dem Programm, bei dem die deutschen Schüler mit interessanten Präsentationen und heimischen Speisen für eine tolle Atmosphäre sorgten.

Ein Besuch in Bendorf kann natürlich auch nicht ohne eine Fahrt ins benachbarte Koblenz vonstatten gehen, wo wir uns mit der Festung Ehrenbreitstein, dem Deutschen Eck und der Altstadt mit einigen kulturellen Höhepunkten dieser Stadt vertraut machen durften.

Polen18 FFMDer nächste Tag hielt einen weiteren Höhepunkt der Reise bereit, da wir die Bankenmetropole Frankfurt/Main bei erneut wunderschönem Wetter besuchten. Das Senckenberg-Museum, der Römer, die Paulskirche und das Mainufer bildeten nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten der Hessen-Metropole.

Der Sonntag diente traditionell als Familientag und ließ Raum für individuelle Ausflüge. Am Montag klang der Austausch mit einer Erkundung von Bendorf/Sayn und dem Besuch des dortigen Schmetterlingsgartens sowie des Schlosses, der Burg und der Abtei Sayn aus. Nach einer abschließenden Evaluation am Dienstag, verabschiedeten wir nach dieser spannenden Woche unsere polnischen Freunde und freuen uns schon auf eine Fortsetzung im Herbst, voraussichtlich mit einem dreitägigem Aufenthalt in Danzig. Anmeldungen können ab jetzt bei Herrn Damson und Herrn Schmitt abgegeben werden.

Unser Dank gilt dem WRG-Förderkreis und dem deutsch-polnischen Jugendwerk (DPJW), die mit ihrer großzügigen Unterstützung diesen gelungenen Austausch erst möglich machen.

(Thomas Damson/Benjamin Schmitt)

17.Juni 2018

Schulsanis 2018Kreis ehrt Schulsanitäter

Alljährlich lädt der Landrat des Kreises Mayen-Koblenz, Dr. Alexander Saftig, und der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes rund 100 Schulabgänger aller Schulsanitätsdienste zu einem Treffen ein, bei dem Urkunden und Präsente als Dank für das ehrenamtliche Engagement überreicht werden.

In diesem Jahr wurden am 22. Mai in Mendig Joanna Zwick, Sabrina Strohe und Sandro Hartel für deren langjährige Tätigkeit in der AG Schulsanitätsdienst des WRG ausgezeichnet. Nach der Ehrung gab es eine Führung durch die Unterwelt Mendigs, den Basaltkeller, und abschließend einen Mittagsimbiss. Gespräche mit Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern anderer Schulen rundeten das Programm ab.

(- Ralf Hoffmann -)

07.Juni 2018

2018Bundeswettb FS Bereits zum zweiten Mal in Folge belegten sieben sprachbegabte Schülerinnen der 9.Klassen landesweit den 1. Platz beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen in der Teamwertung.

Sie reichten ein 16 Minuten langes Video mit dem Titel "A cultures collision" ein, dessen zweisprachiges Drehbuch sie auf Englisch und Französisch völlig eigenständig verfassten.

In dem Video verarbeiteten sie z.T. ihre persönlichen Austausch-Erfahrungen, die sie bei einem zweiwöchigem Aufenthalt in einer Gastfamilie im Burgund erleben durften.

Bei der feierlichen Preisverleihung am Hohenstaufen-Gymnasium in Kaiserslautern am 25.5.2018 erfuhren sie, dass insgesamt 86 Teams teilgenommen hatten, und sie sich innerhalb ihrer Altersgruppe erneut über den 1. Platz freuen durften. Zur Belohnung gab es 120€ und ein "gutes" Buch sowie wie die heißbegehrte Stofftasche von Klett - für die Aussteuer ...;)

Wir gratulieren Amelie Beus, Nina Bösl, Sophia Dietz, Helen Keffer, Alisha Mendieta Fernandez, Marie Nadler und Jana Schneider herzlich zu ihrem tollen Erfolg und sind sehr stolz!!!

Unser Dank gilt dem Förderverein unserer Schule, der die Reise nach Kaiserslautern zur Preisverleihung finanziert hat.

 

(- U. Neuser/ C. Civello -)

07.Juni 2018

SchulbuchausleiheAm Donnerstag, den 14.06. und am Mittwoch, den 20.06.2018, werden die Schulbücher zurückgenommen.
Am 14.06.2018 wird mit der Klassenstufe 5 begonnen. Die Klassen werden an diesen Tagen aufgerufen und kommen mit den Büchern in Raum 005. (Raum zwischen Sekretariat und großem Lehrerzimmer).

Bitte unbedingt den Rücknahmeschein und die dort vermerkten Bücher mitbringen!!!

16.Mai 2018

zeitzeugen2018 01Zeitzeugenbegegnung am 09.04.2018 mit der Shoah-Überlebenden Henriette Kretz

Durch die Kooperation mit dem Haus Israel (Herrn Udo Winkler) hatten die Schüler der 9a und des Grundkurses 12 seg die Möglichkeit, die Holocaust-Überlebende Henriette Kretz kennenzulernen.

Frau Kretz, die durch ihr autobiographisches Werk „Willst du meine Mutter sein?“ bekannt wurde, ist Jahrgang 1934 und entstammt einer jüdischen Familie aus Polen. Ihr Vater war Arzt. Beim Einmarsch der Deutschen in Polen 1939 floh die Familie aus Mittelpolen nach Lemberg in der Sowjetunion.  Mit dem Einmarsch der Deutschen in die Sowjetunion wurde die Familie aus ihrer Wohnung vertrieben. Es folgten Umsiedlungen in Ghettos. Ihren Eltern, insbesondere dem Vater, einem Facharzt für Tuberkulose, gelang es, die Familie vor Exekutionen zu bewahren. Ebenso wurde die Familie aus dem Gefängnis befreit. Dennoch musste Henriette erleben, wie ihre Eltern vor ihren Augen von den Nazis erschossen wurden.

Die Soldaten begannen den Revolver zu ziehen, mein Vater schrie mir zur: 'Lauf!'. Ich begann zu laufen und dann hörte ich Schüsse, dann hörte ich meine Mutter schreien, dann hörte ich weitere Schüsse und dann hörte ich schon gar nichts. Und dann wusste ich, dass ich keine Eltern mehr habe."

Für die Schülerinnen und Schüler war diese Schilderung ein besonders ergreifender Moment.  Henriette Kretz überlebte die Zeit des NS-Terrors in einem Nonnenkloster.

zeitzeugen2018 02Nach Ende des Krieges zog sie nach Antwerpen. Sie studierte Kunstgeschichte, lebte und arbeitete als Französisch-Lehrerin in Israel, bis sie nach dreizehn Jahren Aufenthalt in Israel nach Antwerpen zurückkehrte.

Henriette Kretz ist eine der letzten Zeitzeugen des Holocaust und macht es sich zur Lebensaufgabe gegen das Vergessen anzukämpfen ohne Verbitterung oder Hass. Die Schülerinnen und Schüler waren von ihrem dreistündigen Vortrag, angereichert mit anschaulichem Bildmaterial, sehr angetan. Neben den persönlichen Schilderungen vermittelte sie Kenntnisse über die Rassegesetze, das Terrorsystem und die Propaganda der Nazis.

Beeindruckend für die Schülerinnen und Schüler war, dass Frau Kretz die Grausamkeiten zwar persönlich schilderte, ohne jedoch zu verurteilen. Vielmehr ging sie mit ihrem Publikum der Frage nach, wie Menschen zu solchen Gräueltaten in der Lage sein können, sei es die systematische Verfolgung der Juden in der NS-Zeit oder aktuell die Giftgasangriffe in Syrien.  Somit wurde den Schülerinnen und Schülern bewusst, dass die Geschichte lebt, nicht nur in den Texten aus Geschichtsbüchern, sondern in den Menschen, die die Geschehnisse persönlich erfahren haben.

( - D. Wüsten - )

15.Mai 2018

Volley HF 2018 01Volleyballerinnen wurden Vize Landesmeister bei Jugend trainiert für Olympia, Wk IV

Am 16.04.2018 trafen in der Endausscheidung des Wettkampf IV in Speyer die Mannschaften des Gymnasiums an der Heinzenwies aus Idar-Oberstein, das Hans-Purrmann- Gymnasium Speyer und das Wilhelm-Remy- Gymnasium aus Bendorf aufeinander.
Im ersten Spiel gegen Idar-Oberstein konnte sich die Mannschaft des WRG gut einspielen, denn der Gegner war dem Leistungsstand unserer Mädchen weit unterlegen. Das Spiel wurde problemlos mit 25:9 und 25:3 gewonnen.
Anders sah es im nächsten Spiel gegen Speyer aus. Da der Gegner einem Teil unserer Spielerinnen bekannt war, ging man schon mit ordentlichem Respekt in die Partie. Im ersten Satz fanden die Mädchen des WRG nicht so recht in ihr Spiel und mussten schließlich mit 7:25 den Gegner davonziehen lassen. Im zweiten Satz kehrten das Selbstbewusstsein und der Kampfgeist der Mädchen wieder. Die Aufschläge kamen hart und gut platziert über das Netz, man hatte sich jetzt auf den Gegner eingestellt, war bei den kurzen Lops bereit und auch der Block war erfolgreicher. Es wurde entsprechend ein eng umkämpfter Satz, der aber schließlich mit 21:25 der Mannschaft aus Speyer überlassen werden musste. Die Mädchen des WRG konnten trotzdem mit ihrem Spiel zufrieden sein, denn sie hatten dem Gegner zumindest im zweiten Satz die Stirn geboten und den Sieg schwer gemacht.

Volley HF 2018 03Es spielten für das Wilhelm-Remy- Gymnasium: Jasna und Saskia Jachmich, Luca Kalter, Charlotte Käß, Alicia Rivera und Johanna Schmidt.
Wir gratulieren der Mannschaft für diesen sehr guten 2. Platz im Landesfinale!

(- Regine Weber-Kunkel -)

10.Mai 2018

Darstellendes Spiel - Workshop des Grundkurses Stufe 12 (Surall) in Hochspeyer

DS-Treffen des Landesverbands Theater in Schulen 12.-13.04.2018

DS-Kurs mit Leiter Herr Surall und Frau Schatz
DS-Kurs mit Leiter Herr Surall und Frau Schatz
DS-Treffen des Landesverbands Theater in Schulen 12.-13.04.2018 in Hochspeyer
DS-Treffen des Landesverbands Theater in Schulen 12.-13.04.2018 in Hochspeyer
Unsere spielerische Vorstellung
Unsere spielerische Vorstellung
Schulszene aus unserem Stück „Einer wie alle – alle wie einer?“
Schulszene aus unserem Stück „Einer wie alle – alle wie einer?“
Verhalten der Jugend
Verhalten der Jugend
Militärszene von Emirhan und Lea
Militärszene von Emirhan und Lea
Die Einheitsgruppe
Die Einheitsgruppe
Die Grundschulszene
Die Grundschulszene
Emirhan als Außenseiter in der Jugendszene
Emirhan als Außenseiter in der Jugendszene
Emirhan und Marie im Freeze am Ende der Oberstufenszene
Emirhan und Marie im Freeze am Ende der Oberstufenszene
Farid als Individuum in der Zukunftsszene
Farid als Individuum in der Zukunftsszene
"Wir haben unsere Individualität zurückbekommen!"
Der DS-Kurs bei der gemeinsamen Arbeit an unserem Rap-Text
Der DS-Kurs bei der gemeinsamen Arbeit an unserem Rap-Text
Workshopleiter Ricardo bei der Arbeit an unserem Raptext
Workshopleiter Ricardo bei der Arbeit an unserem Raptext
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Am Donnerstag, dem 12.04.18, ging die Reise für 16 Schüler der 12. Jahrgangsstufe des Grundkurses Darstellendes Spiel von Herrn Surall, begleitet von Frau Schatz, um 9:45 Uhr am Koblenzer Hauptbahnhof los. Nach 2 1/2 Stunden kamen wir endlich in der Jugendherberge in Hochspeyer an. Um 13 Uhr ging dann schon das Programm für alle los. Natürlich waren wir nicht die einzige Schule dort, sondern noch eine 8te Klasse der IGS Grünstadt, eine 11te Klasse der IGS Frankenthal und eine 12te Klasse des Eduard-Spranger-Gymnasiums Landau. Nach einer spielerischen Vorstellung von uns und unserer Schule begannen wir damit, unser lang eingeprobtes Stück „Einer wie alle – alle wie einer?“ aufzuführen. Jeder Schule wurde noch zu Beginn eine andere Schule zugeteilt, die dann nach dem gespielten Stück eine spielerische Rückmeldung an die Schauspieler gab. Um halb acht war dann der erste Tag für uns zu Ende und wir haben den Abend gemütlich mit den anderen Klassen ausklingen lassen.

Am nächsten Tag gab es dann zu Ungunsten für uns Schüler schon um halb acht Frühstück und um halb neun ging es zum rhythmischen Workshop von Ricardo Espinosa. Zuallererst bastelten wir uns eigene Rasseln, um ein Gefühl für die Rhythmik zu bekommen, die uns den ganzen Tag begleiten sollte. Danach wurden wir in drei Gruppen eingeteilt, um unsere eigenen Texte und Rhythmiken auf einen vorgegebenen Beat zu entwerfen. Nach ca. zwei Stunden der Arbeit an Text und Rhythmik setzten wir uns alle wieder zusammen, um gemeinsam zu musizieren und alles miteinander zu kombinieren. Als uns das Ergebnis dann zufriedenstellte, machten wir uns zurück auf den Weg zum Bahnhof. Nach einer ca. 5-minütigen Fahrt hatten wir noch eine Stunde Aufenthalt in Kaiserslautern. Gegen 16 Uhr kamen wir dann endlich wieder in der Heimat an und schlossen die DS-Tage zufrieden und stolz gemeinsam ab.

Die Kosten für Fahrt, Unterkunft und Verpflegung hat netterweise der Landesverband Theater in Schulen übernommen, nachdem unsere Bewerbung für das DS-Treffen angenommen wurde. Zum Beitrag für den Workshop hat uns der Förderverein des Wilhelm-Remy-Gymnasiums einen großzügigen Zuschuss gewährt. Dafür sagen wir ein herzliches Dankeschön!

(- Sarah Höfer und Julia Salz, GK DS 12-)

06.Mai 2018

Schulpartnerschaft mit dem IJM

13PH am CernZur neuen Partnerschaft mit der Stiftung „Institut für Jugendmanagement“ (IJM, http://www.ijmonline.de/), hat die Stiftung dem Wilhelm-Remy-Gymnasium einen Workshop zur 3D-Modellierung spendiert. Im Workshop zeigt Marwin Madsen vom IJM der 9d die Grundlagen der Programmierung und der 3D-Modellierung am Computer.

Angefangen hat die Schulpartnerschaft mit einer Exkursion zum größten Teilchenbeschleuniger der Welt am CERN schon am Dienstag, dem 19. Dezember 2017. Frau Feja, die Physiklehrerin des Leistungskurses der 13. Jahrgangsstufe, macht sich mit ihrem Physikkurs auf nach Heidelberg. Von dort aus übernimmt das IJM: Gero Schäfer, unter dessen Leitung das IJM seine Angebote entwickelt, kommt persönlich mit dem stiftungseigenen Bus am Bahnhof vorgefahren und sammelt die Gruppe vom Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf, begleitet außerdem vom stellvertretenden Schulleiter Herr Arnold und dem Physikkollegen Herr Müller, ein. Von dort aus fährt er, unterstützt durch zwei junge Mitarbeiter, den Bus durch die Nacht in die Schweiz in die Nähe von Genf zum CERN. Vor Ort werden den nun ehemaligen Schülern Vorträge von Mitarbeitern gehalten und einer der Detektoren des größten Teilchenbeschleunigers der Welt gezeigt. Mittwochs Nachmittag geht es zurück nach Heidelberg. In der IJM-Zentrale übernachten die Physiker vom WRG in Schlafsäcken, was nochmal die Einzigartigkeit des Abenteuers unterstreicht. Am darauffolgenden Morgen geht es mit dem Zug zurück nach Koblenz. Das IJM organisiert bis auf die Zugfahrt den kompletten Ausflug, sorgt für Verpflegung und fachliches Vorwissen über Teilchenphysik.

Da das IJM nicht nur Exkursionen zu Preisen unter den Selbstkostenpreisen, sondern auch ganze Forschungsreisen, Workshops an Schulen, Feriencamps, Unterstützung bei Studienbeginn während der Schulzeit, Lernsoftware und vieles mehr anbietet, hat Herr Müller eine Schulpartnerschaft mit dem IJM in die Wege geleitet. Diese beinhaltet viele Vergünstigungen für individuelle Förderungen im MINT-Bereich, die das IJM organisiert.

Zum Auftakt spendiert das IJM dem WRG einen Workshop zum Thema 3D-Modellierung am Computer, welcher sonst etwa 600€ kosten würde. „Viele der Aufwandsentschädigungen können wir teilweise oder sogar ganz durch die Stiftung bezahlen. Diese wird vor allem durch Firmen aus dem MINT-Bereich aus der größeren Umgebung von Heidelberg finanziell unterstützt. Ohne den zusätzlichen ehrenamtlichen Arbeitsanteil der Mitarbeiter wäre dies aber auch nicht möglich.“, erläutert Marwin Madsen dem Kollegium des WRG bevor er Herrn Arnold stolz die Plakette zur Schulpartnerschaft überreicht. Der 9d, einigen Schülern aus der 8. Klasse und einigen Schülern aus der 3D-Druck-AG von Herrn Müller zeigt er im Anschluss, wie man auf Grundlage verschiedener kostenfreier Programme 3D-Objekte am PC erstellt.
„Besonders das Ende, als wir ein Haus im PC konstruieren konnten, hat mir gut gefallen.“, resümiert eine Schülerin der 9d.

Demnächst melden sich nun etwa ein Dutzend Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe zum Schnupperstudium beim IJM an: Unter der individuellen Förderung der Mitarbeiter des IJM belegen sie den Kurs „Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler“ einer Fernuniversität. Für Schüler von Partnerschulen fallen keine Kosten für das Semester an, lediglich die Teilnahme an der Klausur kostet eine „Ernsthaftigkeitsgebühr“ von etwa 30€. Der Schein wird teilweise auch von anderen Universitäten anerkannt, die Teilnahme an diesem Stipendium kann sich so mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv auf spätere Stipendienbewerbungen auswirken.

Um auf die anderen individuellen Förderprogramme aufmerksam zu machen, erhalten bald alle Schüler einen Informationsflyer vom IJM. Damit bekommen sie auch eine individuelle Kennung, mit der sie sich auf der Homepage des „Bildungsnetzwerks“ Zugriff auf verschiedene unterstützte Softwarepakete sichern können. Mit dabei ist unter anderem der Vokabeltrainer „Phase6“, das Sprachenlernprogramm „Rosetta Stone“ und verschiedene Online-Kurse zum Abitur, insbesondere in Mathematik. Einige Programme sind kostenlos, andere müssen individuell dazu gebucht werden.

(Benedikt Müller)

06.Mai 2018

Mathematik-Olympiade und Känguru-Wettbewerb

20171109 093839Auch in diesem Jahr stellten sich viele Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Remy-Gymnasiums der Mathematik-Olympiade und dem Känguru-Wettbewerb. Erstmals nahm eine Delegation des WRG am Bonner Mathematik Turnier teil.

Mathematik-Turnier Bonn

20170929 095317Bereits im letzten Jahr stellten sich fünf Schülerinnen und Schüler der MSS einer neuen Herausforderung im Rahmen des Mathematik-Turniers in Bonn. Johanna Niggemann, Katharina Held (beide MSS 13), Sebastian Krämer (MSS 12) sowie Anna Peters und Jonas Westphal (beide MSS 11) vertraten am 29. September 2017 das WRG, um sich gegenüber 63 anderen Schülermannschaften in zwei unterschiedlichen Wettbewerbsrunden durchzusetzen. Seit 2015 veranstaltet die Universität Bonn jährlich das Turnier, in dem sich die Teams zunächst in einer „Staffel“ und anschließend in einem Nachmittagswettbewerb „Sum of Us“ stellen. In der Staffel lösen die Gruppen herausfordernde Aufgaben zu allen Themenbereichen der Mathematik in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Hier ist ein hohes Maß an Teamfähigkeit gefordert: Die Aufgaben müssen nacheinander gelöst werden, die Ergebnisse werden den Juroren präsentiert und erst, wenn eine Aufgabe richtig oder nach zwei bzw. drei Versuchen nicht gelöst werden konnte, darf die nächste Aufgabe bearbeitet werden. Abhängig von dem Schwierigkeitsgrad variiert die Bepunktung der richtigen Lösungen. Am Ende werden alle erreichten Punkte addiert und die Platzierungen ermittelt. Für diese Runde haben die Teams 90 Minuten Zeit. Nach einer Stärkung in der Mensa steht die zweite Runde an, in der es in diesem Jahr Aufgaben rund um das Thema "Error Correcting Codes" / "Fehlererkennende und -korrigierende Codes" zu lösen galt. Um dem spezifischen Wissen gewappnet zu sein, hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mithilfe von Vorbereitungsmaterial bereits Wochen vor dem Turnier einzuarbeiten. Unterstützt wurden sie dabei durch Matthias Prill und trafen sich darüber hinaus in kleiner Runde am Nachmittag sowie in ihren Freistunden. Wie in jedem Jahr war auch bei diesem Turnier ein besonderer Gast zu Besuch, der eine Brücke von der theoretischen Bearbeitung zur praktischen Anwendung der Mathematik geschlagen hat und die Teilnehmenden begeisterte. In diesem Jahr war dieser Gast Dr. Dr. Gert Mittring, der Kopfrechenweltmeister. Die anschließende Siegerehrung rundete das Turnier ab. Die WRG-Delegation fand sich im Mittelfeld wieder und nimmt viele Eindrücke mit, um vielleicht in diesem Jahr wieder angreifen zu können!

Wir danken dem Förderverein des WRG für die finanzielle Unterstützung, sodass eine An- und Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln möglich war, herzlich!

Olympiade

Im Rahmen der Mathematik-Olympiade stellten sich mehr als 30 Schülerinnen und Schüler vorwiegend der Jahrgangsstufen 5 – 7 bereits zu Beginn des Schuljahres den kniffeligen Aufgaben der ersten Runde. Etwa die Hälfte von ihnen schaffte den Sprung in die zweite Runde. Katharina Wimmer (6b) und Lutz Niggemann (7b) konnte auch in diesem Jahr in der zweiten Runde überzeugen und an der dritten und letzten Runde teilnehmen. Die vierstündige Klausur meisterte Lutz so gut, dass er einen 2. Platz erringen konnte. Wir gratulieren ihm herzlich!

Känguru-Wettbewerb

20180425 113510Auch in diesem Jahr stellte sich erneut eine Vielzahl unserer Schülerinnen und Schülern den Aufgaben des Känguru-Wettbewerbs. 89 Schülerinnen und Schüler der 5. – 11. Jahrgangsstufe tüftelten 75 Mitunten an ihren Aufgaben. Fünf von ihnen durften sich über Platzierungen und großartige Preise freuen: Katharina Wimmer (6b) und Jonas Reif (7a) errungen den 1. Platz, Max Weber (7d) und Jan-Luca Theis (8c) den 2. Platz und Kim-Lea Andräß (8c) den 3. Platz ihrer Klassenstufe. Alle Teilnehmende erhielten eine Broschüre mit den Känguruaufgaben sowie den diesjährigen Teilnehmerpreis „Pentomino“, einem Zwölfer-Puzzle zur Steigerung der Vorstellungskraft, Kreativität und Geduld.

Den weitesten Känguru-Sprung unter allen Teilnehmenden mit 18 richtigen Antworten in Folge hat in diesem Jahr Jan-Luca Theis (8c) geschafft – zur Belohnung erhielt er ein grünes Känguru-Wettbewerb-Shirt.

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern!

Bereits im nächsten Jahr können wieder alle Freiwilligen zum Känguru-Wettbewerb antreten!

 

(Laura Kares für die Fachschaft Mathematik)

06.Mai 2018

mathe oG 2018Feierstunde zu„Mathematik ohne Grenzen“

Klasse 10a (Herr Störmer) und der Kurs 11 M2 (Frau Reiber) verfehlten nur knapp das Siegertreppchen

Zwar reichte es nicht für eine Ehrung in der am 18.04.2018 am WRG stattgefundenen Siegerehrung, doch auch die Leistung der Klasse 10a (Herr Störmer) kann sich sehen lassen: Sie erreichte den siebten Platz und konnte sich somit gegen elf andere Klassen der Region Koblenz durchsetzen. Noch herausragender sind die Erfolge des Kurses 11 M2 (Frau Reiber), der ebenfalls einen siebten Platz erreichte und sogar zwanzig Kurse der konkurrierenden Schulen hinter sich ließ.

Die Fachschaft Mathematik gratuliert zu diesen Erfolgen, die angesichts der stärksten Konkurrenz in den letzten 10 Jahren noch einmal an Bedeutung gewinnen: So konnten sich gleich 14 Klassen und Kurse der Region Koblenz einen Preis sichern. Diesen überreichte Wettbewerbsleiter Sebastian Bott in einer Feierstunde am 18. April am Wilhelm-Remy- Gymnasium:

Im Rahmen der Siegerehrung verdeutlichte Frau Dr. Krapf vom mathematischen Institut der Universität Koblenz-Landau eindrucksvoll, dass Mathematik mehr zu bieten hat als formalisierte Rechenwege. Mit ihrem Gastvortrag zu Beweistechniken und Aussagenlogik forderte sie die diesjährigen Preisträger erneut heraus und knobelte gemeinsam mit ihnen am Lügner-Paradoxon sowie an Yablos Paradaxon.

Den festlichen Rahmen ergänzten Theresa Gebauer und Benjamin Sawatzki vom Wilhelm-Remy-Gymnasium mit ihrer musikalischen Einlagen an Flügel und Gitarre sowie beeindruckendem Gesang. Anschließend erreichte die Siegesfeier ihren Höhepunkt - so konnten sich gleich vier Schulen den 1.Platz sichern: Das Gymnasium auf der Karthause (Klasse 10b von Herrn Thulmann-Matar), das Max-von- Laue Gymnasium (Klasse 10c von Frau Harzer), der Raiffeisen-Campus in Dernbach (Kurs MSS1 von Herrn Deinert) und das Bischöfliche-Cusanus- Gymnasium (Kurs M2 von Frau Rupprecht). Sach- und Geldpreise lassen sich nur durch das Engagement von Sponsoren verwirklichen. In diesem Jahr ist hier vor allem der Sparkasse Koblenz, dem Theater Koblenz, der Volksbank Koblenz Mittelrhein, der Lottostiftung Rheinland-Pfalz, der EVM, der Rheinhafen Bendorf GmbH, dem Kinopolis, der Buchhandlung Reuffel sowie dem Bendorfer Buchladen zu danken.

(- Sebastian Bott -)

13.April 2018

„Die Götter verlassen den Olymp“

Abiturientia 2018
Abiturientia 2018
Das Moderatorenteam
Das Moderatorenteam
Der stellvertr. Schulleiter Herr Arnold
Der stellvertr. Schulleiter Herr Arnold
Der MSS-Leiter Herr Conrad
Der MSS-Leiter Herr Conrad
Herr Mohr
Herr Mohr
Frau Stuhlträger-Fatehpour
Frau Stuhlträger-Fatehpour
Jens Kahn
Jens Kahn
...richten ihre Worte an den Abiturjahrgang
...richten ihre Worte an den Abiturjahrgang
Ehrungen der Götter
Ehrungen der Götter
Ein besonderer Dank an den SSD
Ein besonderer Dank an den SSD
Männerballett in Aktion
Männerballett in Aktion
Danke für einen wundervollen Abend
Danke für einen wundervollen Abend
Wir sind raus...
Wir sind raus...
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Am Bendorfer Wilhelm-Remy-Gymnasium haben 88 Abiturientinnen und Abiturienten am Freitag vor den Osterferien ihre Abiturzeugnisse erhalten. Zwei Abiturientinnen durften sich über die Bestnote 1,0 freuen, insgesamt 18-mal konnte ein Einser-Abitur vergeben werden.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Bendorfer Medarduskirche eröffnete die diesjährige Abiturientia ihre Abiturfeierlichkeiten. Anna-Lena Kaufmann und Thelma Schwenkmezger sorgten hier gemeinsam mit einem stimmgewaltigen Abiturientenchor für einen eindrucksvollen musikalischen Rahmen. In Erinnerung an seine eigenen Erfahrungen machte der aus Indien stammende Pater Paul Antony den Abiturienten Mut für die vor ihnen liegenden Aufbrüche und Reisen. Und Pfarrer Edwin Dedekind gab den jungen Erwachsenen ein afrikanisches „Sanibona!“ – „Wir sehen Euch!“ mit auf den Weg und riet ihnen, auf ihrer künftigen Lebensreise offen für die Ratschläge anderer zu sein und zugleich die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen nicht aus den Augen zu verlieren.

Im Anschluss daran fand in Siershahn der offizielle Festakt samt Abiball statt. Hier geleiteten Milena Gizzi und Philipp Noll als Moderatoren die zahlreichen Gäste kurzweilig und souverän durch den ereignisreichen Abend. Das diesjährige Abimotto „ABIkropolis – die Götter verlassen den Olymp“ aufgreifend, bestätigte der stellvertretende Schulleiter Johannes Arnold dem Abiturjahrgang in seiner Eröffnungsrede, dass die Noten dem offenkundig göttlichen Anspruch durchaus nahekämen. „Ihr habt das olympische Motto nach Kräften umgesetzt“, betonte Arnold und hatte dabei nicht etwa ein „Dabeisein ist alles“, sondern das lateinische „Citius, altius, fortius“ (Schneller, höher, stärker) im Sinn. Mit Blick auf die politischen Veränderungen seit seiner eigenen Abiturfeier ermunterte der stellvertretende Schulleiter die jungen Erwachsenen, an der positiven Gestaltung der sich immer rasanter wandelnden Welt aktiv mitzuwirken.

Stellvertretend für die Lehrerinnen und Lehrer des diesjährigen Abiturjahrgangs richtete Christoph Mohr das Wort an die Abiturientenschar und verwies in Anlehnung an das Abimotto auf Griechenland als Wiege der Demokratie. In ihrem Olymp, so Mohr, hätten die Abiturienten gelernt, dass „körperliche Voraussetzungen nichts mit Bildungserfolg zu tun haben sollten, dass Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe, Religion oder sexueller Neigung in einer aufgeklärten Gesellschaft keinen Platz haben“ dürften. Der Sozialkundelehrer verband damit die eindringliche Bitte, die Vorzüge der Demokratie in vollen Zügen zu genießen, und appellierte: „Steht ein für die Freiheit, in der wir leben dürfen. Steht ein für ein geeintes und friedliches Europa. Tut es für euch, aber tut es auch für eure Eltern und Lehrer.“

Als Vertreterin der Elternschaft und langjähriges Mitglied des Schulelternbeirates dankte Frau Dr. Stuhlträger-Fatehpour besonders denjenigen Lehrkräften, bei denen neben der Wissensvermittlung vor allem auch die mitfühlende Begleitung und ein wahrhaftes Interesse an ihren Schutzbefohlenen im Vordergrund stand. Den Abiturienten riet sie in Anbetracht der nunmehr unterschiedlichen Wege, sich auch künftig ausreichend Zeit für die Pflege der während der Schulzeit gewachsenen Freundschaften zu nehmen. Zugleich machte sie deutlich, dass neben unterschiedlichsten Zielen auch Umwege im Lebenslauf nützlich sein können.

Jens Kahn betonte als Vertreter des Abiturjahrgangs, dass das bestandene Abitur eine Vielzahl von Eintrittskarten bereithalte, die es nun einzulösen gelte, und konstatierte ermutigend: „Wer will, der kann!“

Zusammen mit der feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse wurden verschiedene Preise verliehen. Johannes Wölbert wurde für seine Leistungen im Fach Biologie ausgezeichnet. Den von der Gesellschaft Deutscher Chemiker gestifteten Abiturpreis erhielten Jonathan Jung sowie Tina Saebel, die zudem als beste Quereinsteigerin mit dem Preis des Förderkreises geehrt wurde. Für hervorragende Leistungen im Fach Mathematik erhielt Katharina Held den Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und Daniel Dieser den Preis des Fördervereins. Valerie Fries und Alexander Schneider erhielten den Abiturpreis im Fach Physik, der mit einer einjährigen Mitgliedschaft in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verbunden ist. Für herausragende Leistungen im Fach Latein wurde Maya Maurer mit einer lateinischen Urkunde des Deutschen Altphilologenverbandes sowie einem Buchpreis geehrt. Anna-Lena Kaufmann wurde für ihre Leistungen im Fach Französisch gewürdigt, gemeinsam mit Thelma Schwenkmezger konnte sie außerdem die Auszeichnung der Fachschaft Musik für die langjährige Unterstützung bei zahlreichen Schulveranstaltungen in Empfang nehmen. Mit einem Preis der Deutschen Gesellschaft für Philosophie wurde Lasse Schloemer geehrt. Celina Stopperich wurde für ihr soziales Engagement ausgezeichnet, Max Gleim für sein außerunterrichtliches Engagement, insbesondere bei der Unterstützung der Technik-AG. Geehrt für ihren unermüdlichen Einsatz als Schulsanitäter wurden Sabrina Strohe, Joanna Zwick und Sandro Hartel, der für sein langjähriges Wirken zudem eine Urkunde der Ministerpräsidentin erhielt. Eine besondere Ehre ist der Preis der Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Stefanie Hubig, der an Johanna Niggemann für ihr soziales Engagement und ihr Wirken als Schülersprecherin vergeben wurde. Sie erhielt zudem den Preis des Philologenverbandes für herausragende Leistungen im Fach Geschichte sowie den Pierre-de-Coubertin-Abiturpreis des Landessportbundes.

Erstmals wurden in diesem Jahr sogenannte MINT-Diplome für sehr gute Leistungen sowie besonderes Engagement im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik vergeben, sie gingen an Valerie Fries, Katharina Held, Johanna Niggemann und Jonathan Jung.

Für den inoffiziellen Teil des Abends hatte sich die Abiturientia noch so manche Überraschung ausgedacht. So wurde beispielsweise der Dank an die Stammkursleiter geschickt in Sketche, Gedichte oder Quizshows eingebettet, die Eigenarten ihrer pädagogischen Götterväter vermochten die Abiturienten dabei sehr liebevoll in Szene zu setzen. Und zweifelsohne gehörte auch der Auftritt eines beeindruckend professionellen Männerballetts zu den Höhepunkten des langen Abends, der reichlich Gelegenheiten bot, Vergangenes und Künftiges im persönlichen Gespräch in den Blick zu nehmen.

(Matthias Prill)