20.August 2018

Liebe Eltern! Erziehungsberechtigte!

  • Marburger KonzentrationstrainingIhrem Kind fällt es schwer, sich im Unterricht oder bei den Hausaufgaben zu konzentrieren?
  • Ihr Kind lässt sich schnell ablenken und hat oft Probleme, sich länger mit einer Sache zu beschäftigen?
  • Ihr Kind arbeitet oft schnell und ungenau, ohne genau hinzuschauen?
  • Ihr Kind traut sich wenig zu, lässt sich von schwierigen Aufgaben schnell demotivieren oder ist bei Fehlern schnell frustriert?

Wenn Sie Ihr Kind in diesen Beschreibungen wiederfinden, dann ist ein Konzentrationstraining nach dem Konzept der Marburger Trainings nach Krowatschek vielleicht das Richtige für Ihr Kind.

Zum Training gehören…

… 6 Trainingseinheiten für Ihr Kind von jeweils 90 Minuten

… 1 Elternabend mit Informationen zum Training und Tipps, wie Sie Ihr Kind auch Zuhause gut unterstützen können (Termin wird noch abgestimmt).

Das Training dauert 90 Minuten und findet ab 22.10.2018 an sechs aufeinander folgenden Montagen jeweils von 13:30 bis 15:00 Uhr statt.

Hier finden Sie detaillierte Informationen zum Download.

 

Sigrid Saxler

Dipl.Pädagogin/Schulsozialarbeiterin

19.August 2018

Projekt Perspektivwechsel „Hören mit Technik“ in den Klassen 5

hoeren1Die Schülerinnen und Schüler der neuen 5a am Wilhelm-Remy-Gymnasium staunten am Tag ihrer Einschulung nicht schlecht, als ihre Klassenlehrerin sich noch vor der Begrüßung aller Schüler nach Anlagen und Mikrofonen erkundigte. Den fragenden Blicken folgten sogleich interessierte, als Frau Meurer erklärte, dass in der 5a drei der Schülerinnen und Schüler mit Technik hören. 

hoeren2Um genauer zu verstehen, was es bedeutet, mit einer Hörschädigung den Alltag an einem Regelgymnasium zu bewältigen, wie es sich vielleicht anhört, mit Hilfe von Technik zu hören, und worauf Lehrer und Mitschüler achten sollten, besuchte Herr Günter von der Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige vergangene Woche die 5. Klassen am WRG. In 90 Minuten animierte er die Schüler, die Perspektive von Hörgeschädigten zu übernehmen. Zunächst erfuhren sie in einem Film, welche Schwierigkeiten sich im Alltag ergeben können. Danach verteilte er Schallschutzkopfhörer, Hörgeräte - in die man mit Stethoclips reinhören kann - und so genannte MyLinks, die das Hören durch eine digitale Anlage simulieren, an die Mädchen und Jungen, die dieses Ausprobieren ganz spannend fanden. Sie merkten dadurch, wie anstrengend ein Schultag für ein hörgeschädigtes Kind sein muss, da die Hörgeräte jedes noch so kleine Rascheln verstärken und man erst mit der digitalen Anlage die gewünschten Stimmen von Mitschülern und Lehrern lauter und klarer hört. Es folgte eine kleine Einführung in das deutsche Fingeralphabet sowie eine Erläuterung unseres Hörorgans. Nach zwei Schulstunden waren dann aber doch die meisten Fragen beantwortet und alle stürmten fröhlich in die Pause. 

hoeren3Auch den Lehrerinnen und Lehren ermöglichte Herr Günter bereits in der ersten Schulwoche einen Einblick in das „Hören mit Technik“. Er gab Tipps zum Umgang mit der Technik, zur Unterrichtsorganisation und zum Nachteilsausgleich, auf den hörgeschädigte Schüler per Gesetz ein Recht haben. 

hoeren4Am Wilhelm-Remy-Gymnasium werden insgesamt über 10 Schülerinnen und Schüler mit einer Hörschädigung unterrichtet. Eine Evaluation der Universität zu Köln hat ergeben, dass dies für die hörgeschädigten Kinder und Jugendlichen einen immensen Vorteil bedeutet: Zum einen sind sie nicht allein und erfahren Unterstützung durch Mitschüler mit ähnlichen Schwierigkeiten. Zum anderen verfügen Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte über einen immer größer werdenden Erfahrungsschatz, der ihnen täglich hilft, ihre Schüler adäquat zu fördern und zu unterstützen. Nicht zuletzt profitieren auch alle anderen Schüler davon, dass im Unterricht der Focus auf eine verstärkte Visualisierung und Strukturierung gelegt wird. Eindeutig eine Win-Win-Situation für alle! Oder wie es eine Schülerin aus der 5a formulierte: „Ich finde es toll, dass wir hier am WRG Sachen lernen, die man an anderen Schulen nicht lernt.“

(Ulla Meurer)

19.August 2018

Erlebnispädagogische Tage mit der Mini-SV im Schuljahr 2017/2018

minisvADrei Tage der letzten Schulwoche vor den Ferien verbrachten die Mitglieder der Mini SV gemeinsam mit den Vertrauenslehrern Frau Friedrich und Herr Schmitt und den beiden Schülersprechern Anne und Sebastian auf den Erlebnispädagogischen Tagen im Haus Wasserburg in Vallendar. Um das sehr gelungene und erfolgreiche Schuljahr gemeinsam abzuschließen wurde in den drei Tagen vor allem Augenmerk auf gemeinsames Arbeiten und Teambuilding gelegt. Spielerisch wurden hierbei die Mitglieder, manchmal auch gemeinsam mit den Lehrern und Schülersprechern, vor verschiedene Herausforderungen gestellt, bei denen sie in Kleingruppen oder im großen Gruppenverband Lösungen finden und ausführen mussten. Der Spaßfaktor wurde niemals vernachlässigt und so fühlte sich die Zeit trotz vielen lehrreichen Lektionen nach einem krönenden und spaßigen Abschluss an.

Nach der Ankunft am Haus Wasserburg und einem Mittagessen begann der erste Tag zunächst mit Namens- und Gedankenspielen, bei welchen vor allem die Achtsamkeit aufeinander geübt wurde, bis die Gruppe zum Abendessen und danach folgender Freizeit entlassen wurde. Den Abend verbrachte die Mini SV bei einem gemeinsamen Spiel des Gruppenhits Werwolf in gemütlicher Runde und ließ den Abend so mit Lachen und Freude ausklingen.

Am zweiten Tag wurde der Fokus der gemeinsamen Übungen dann auf Teambuilding und Problemlösung verschoben. Die am Vortag erlernte Achtsamkeit musste genutzt werden, um innerhalb der Gruppe Gespräche zur Lösung des Problems führen zu können. Die Schüler mussten lernen ihre Meinung kund zu tun, aber auch ihre eigenen Ideen aufzugeben und einen ‚Spielmeister‘ unter sich zu bestimmen, der die Organisation und Ausführung des aufgestellten Plans sicherte oder ein Gespräch führte. Hierbei wurden vor allem Vorurteile der einzelnen Klassenstufen vom Tisch geräumt und die Vorschläge und Ideen aller angehört. Man konnte klar sehen, wie die Gruppe enger zusammenwuchs und sich eine Dynamik unter den Schülern entwickelte, die zu Lösung der gestellten Probleme führte. Nach dem spaßigen und doch anstrengenden Kursprogramm wurde der Tag abends mit einer Modenschau der einzelnen Zimmer beendet, bei der die SchülerInnen Kostüme zu verschiedenen Themen entwerfen und vorstellen mussten. Mit ausgiebigem Lachen und einigen wirklich besonderen Kostümen wurde auch der zweite Tag fröhlich beendet.

Der dritte und letzte Tag bestand noch einmal aus einigen gruppenbildenden Spielen, bei denen die Schüler die gelernten Fähigkeiten der letzten beiden Tage anwenden mussten. Abschließend wurde die gemeinsame Zeit in der Mini-SV reflektiert, die allgemein positiv und fröhlich ausfiel. Nach einem letzten, gemeinsamen Mittagessen wurde es dann Zeit die Schüler zu entlassen und in die letzten zwei Tage vor den Ferien zu schicken.

minisvBDie erlebnispädagogischen Tage waren auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg und brachten Freude, Spaß und einige lehrreiche Lektionen. Sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch ihre Begleiter hatten eine entspannte und fröhliche Zeit und somit einen gelungenen Abschluss für ein ebenso gelungenes Jahr.

(Anne Döbell)

12.August 2018

Ungarn01Ungarische Partnerschule zu Gast in Bendorf


Vom 11.06 bis zum 17.06.2018 empfing das WRG die ungarischen Austauschschüler und -lehrer aus Szeged. Unter dem Motto „Man ist, was man isst“ wurde neben dem deutschen Schulunterricht ein buntes Programm an Besichtigungen und Aktivitäten geboten:
Am Dienstag startete die Austauschwoche mit einer kulinarischen Stadtrallye durch Bendorf, die gänzlich von den deutschen Austauschschülern organisiert und durchgeführt wurde. Am Mittwochvormittag nahmen die SchülerInnen zunächst an einem Projekt über die Knigge-Benimmregeln teil, während es am Nachmittag zu der Geisen-Großbäckerei ging, wo es bei hervorragender Verpflegung eine  informative Führung gab. Der Donnerstag startete mit der Herstellung von Käse in den schuleigenen Chemieräumen unter der Leitung von Herrn Störmer.


Ungarn02 Am Nachmittag wurde zunächst die Koblenzer Brauerei besichtigt, bevor es dann zum Bummeln nach Koblenz ging. Am letzten Schultag der Austauschwoche fuhren alle SchülerInnen nach Köln – hier stand neben einer Dombesichtigung auch ein Aufenthalt im Schokoladenmuseum an. Zum Abschluss verbrachten die ungarischen Austauschschüler den Samstag mit ihren deutschen Gastfamilien, bevor sie am Sonntagmorgen wieder in den Bus nach Szeged stiegen.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren ungarischen Gästen für die schöne Zeit sowie bei unseren deutschen SchülerInnen für ihr Engagement. Zudem möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Gastfamilien bedanken, die eine/n ungarische/n Schüler/in bei sich aufgenommen haben!

(-S.Störmer und H. Kapell-)

19.Juni 2018

Schulplaner2018 2019Ab dem neuen Schuljahr erhalten alle 5.-10.-Klässler den neuen kostenlosen WRG-Schulplaner, der euch über das ganze Schuljahr begleiten wird. Er ist nicht nur ein einfaches Hausaufgabenheft, sondern in ihm finden sich wichtige schulspezifische Inhalte wie (Ferien-)Termine, persönliche Notenverwaltung, die aktuelle Hausordnung u.v.m. Ihr braucht also kein eigenes Hausaufgaben"häfft" anzuschaffen...

Und hier geht es zu den Schulbuchlisten!

 

19.Juni 2018

REB 2018RegionalElternTag tagt am WRG

zum Thema Mobbing / Gewalt in der Schule und
Anregungen aus der Elternschaft für die weitere Elternarbeit

am Donnerstag, den 16. August 2018, um 18:30 – ca. 22:00 Uhr im Wilhelm-Remy Gymnasium.
 

Zur besseren Planung melden Sie sich bitte bis zum 10.08.2018 über folgende Emailadresse an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Weitere Informationen wie z.B. ein ausführliches Programm und Ansprechpartner können Sie dem Flyer entnehmen.

 

19.Juni 2018

Suchtpraevention02Das Schüler-Multiplikatorenseminar zum Thema Suchtprävention

In diesem Schuljahr nahm das Wilhelm-Remy-Gymnasium erstmalig an einem dreitägigen Schüler-
Multiplikatorenseminar (SMS) zur Suchtprävention teil. Sechs Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe, die zuvor von ihren jeweiligen Klassen gewählt wurden, machten sich zusammen mit den Lehrerinnen Jennifer Friedrich und Marion Fettelschoß sowie der Schulsozialarbeiterin Sigrid Saxler im Frühjahr auf den Weg in die ev. Jugendbildungsstätte nach Rheinbach-Merzbach, um dort gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Are-Gymnasiums Bad Neuenahr, des Bertha- von Suttner-Gymnasiums Andernach und des Hilda-Gymnasiums Koblenz als Multiplikatoren ausgebildet zu wer
den.

An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank Herrn Bernd Schittler, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Koblenz eG. Die großzügige Spende hat die Erweiterung und unmittelbare Umsetzung der Präventionsarbeit sehr positiv beenflusst.

Da der Einstieg in den Suchtmittelkonsum für Jugendliche in der Regel über Gleichaltrige, Freunde und Bekannte erfolgt, legt das Schülermultiplikatoren-Seminar „Auf der Suche nach…“ einen Schwerpunkt auf die Stärkung der Ressourcen der am Seminar teilnehmenden Jugendlichen. Zusammenhänge zwischen Suchtmittelkonsum-/missbrauch und verfügbaren bzw. nicht verfügbaren Lebenskompetenzen werden während des Seminars erfahrbar gemacht und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern reflektiert. Das Lebensumfeld der teilnehmenden Jugendlichen (Clique, Familie, Schule, Freizeit) wird bei der Gestaltung der Seminarinhalte berücksichtigt. 

Suchtpraevention01Die beiden Highlights während des Seminars stellten sicherlich das Gespräch mit Herrn Hoffmann (Polizei Ahrweiler) und zwei Suchtpatienten aus der VFG Fachklinik Meckenheim dar, die sich den interessierten und oft auch persönlichen Fragen der Schülerinnen und Schülern offen stellten.

Im Juni hatten die Multiplikatoren Gelegenheit, das erworbene Wissen an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weiterzugeben. Die Erstellung eines eigenen Konsum- und Tätigkeitsprofil ließ die Jugendlichen erkennen, dass alle deutlich mehr konsumieren als zum (Über-)Leben benötigt wird. Bei der Erarbeitung des Tankmodells wurde klar, jeder Mensch braucht besondere Dinge in seinem seelischen Tank, um gut und gerne zu leben und sich wohl zu fühlen. Mit Hilfe von Fallbeispielen wurde anschließend ein Suchttrichter erstellt und über Ursachen von Suchtmittelkonsum und Suchtentwicklung gesprochen. Die Jugendlichen konnten sich eine differenzierte Meinung zu Suchtverhalten und einer sinnvollen Freizeitgestaltung bilden, die sie hoffentlich in alltäglichen Situationen wie bspw. auf privaten Feten vertreten werden.

( - M. Fettelschoß -)

19.Juni 2018

Ungarische Partnerschule zu Gast in Bendorf

UngarnAVom 11.06 bis zum 17.06.2018 empfing das WRG die ungarischen Austauschschüler und -lehrer aus Szeged. Unter dem Motto „Man ist, was man isst“ wurde neben dem deutschen Schulunterricht ein buntes Programm an Besichtigungen und Aktivitäten geboten:

Am Dienstag startete die Austauschwoche mit einer kulinarischen Stadtrallye durch Bendorf, die gänzlich von den deutschen Austauschschülern organisiert und durchgeführt wurde. Am Mittwochvormittag nahmen die SchülerInnen zunächst an einem Projekt über die Knigge-Benimmregeln teil, während es am Nachmittag zu der Geisen-Großbäckerei ging, wo es bei hervorragender Verpflegung eine informative Führung gab. Der Donnerstag startete mit der Herstellung von Käse in den schuleigenen Chemieräumen unter der Leitung von Herrn Störmer. Am Nachmittag wurde zunächst die Koblenzer Brauerei besichtigt, bevor es dann zum Bummeln nach Koblenz ging. Am letzten Schultag der Austauschwoche fuhren alle SchülerInnen nach Köln – hier stand neben einer Dombesichtigung auch ein Aufenthalt im Schokoladenmuseum an. Zum Abschluss verbrachten die ungarischen Austauschschüler den Samstag mit ihren deutschen Gastfamilien, bevor sie am Sonntagmorgen wieder in den Bus nach Szeged stiegen.

UngarnBWir bedanken uns sehr herzlich bei unseren ungarischen Gästen für die schöne Zeit sowie bei unseren deutschen SchülerInnen für ihr Engagement. Zudem möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Gastfamilien bedanken, die eine/n ungarische/n Schüler/in bei sich aufgenommen haben!

(Sven Störmer und Helena Kapell)

18.Juni 2018

Mit dem Rollstuhl durch Bendorf

WRG Rollstuhlprojekt1Am 24. Mai sowie am 06. Juni testeten zwei achte Klassen des Wilhelm-Remy-Gymnasiums unter Anleitung des schulischen Physiotherapeuten Herrn Steiger Bendorf auf seine Barrierefreiheit. Dafür benutzten sie die schuleigenen Rollstühle und stellten sich den Herausforderungen und Aufgaben, denen Rollstuhlfahrer alltäglich begegnen.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung durch Herrn Steiger und zwei Schüler des WRG mit körperlicher Beeinträchtigung ging es nach draußen. Dafür wurden die Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt, um möglichst vielfältige Erfahrungen sammeln zu können. Sie fanden Antworten auf folgende Fragen: Sind die Geschäfte in Bendorf ebenerdig und die Türen breit genug, um mit dem Rollstuhl hineinzufahren, oder gibt es Rampen? Was mache ich, wenn ich in einem Restaurant mit dem Rollstuhl auf Toilette muss? Gibt es genügend Möglichkeiten, die Straßen zu überqueren, ohne sich dabei einer Gefahr auszusetzen? Wie ist es um die Barrierefreiheit des Rathauses bestellt? Sind Bordsteine und kleine Stufen mit dem Rollstuhl überwindbar?

Insgesamt überwogen die positiven Erfahrungen, jedoch trafen die Schülerinnen und Schüler auch auf unüberwindbare Barrieren. So bleibt z.B. der Zugang zur Stadtbibliothek und somit auch zu Räumlichkeiten der VHS Rollstuhlfahrern verwehrt. Auch die Situation am Rathaus und der Stadtverwaltung ist problematisch. Zwar besteht ein Aufzug für eines der Gebäude, jedoch ist die Nutzung sehr umständlich und somit haben auch Menschen mit Rollator oder Kinderwagen Schwierigkeiten die vielen Stufen zu überwinden.

WRG Rollstuhlprojekt2Eine besondere Herausforderung ist es in Bendorf eine barrierefreie Toilette zu finden, besonders weil es keine öffentliche Toilette im Stadtzentrum gibt. Trotz der aufgeführten Probleme, trafen die Schülerinnen und Schüler auf Verständnis für ihr Anliegen, und Passanten boten oft spontan ihre Hilfe an. Das Bewusstsein für die Situation und Probleme zu schärfen, mit denen sich Rollstuhlfahrer in ihrem täglichen Leben auseinandersetzen müssen, war ein zentrales Anliegen. Und so erreichten die Schülerinnen und Schüler zumindest bei einigen Inhabern, sich über die Anschaffung einer Rampe Gedanken zu machen.

Nach dem Praxistest wurden die Erfahrungen gemeinsam im Klassenzimmer reflektiert und Erlebnisse untereinander ausgetauscht. Insgesamt haben beide Klassen ein positives Fazit gezogen, auch wenn Bendorf noch viel tun kann, um bestehende Barrieren abzubauen.

Für die Schülerinnen und Schüler war dieses Projekt sehr gewinnbringend, da es die Sozialkompetenz schulte. Durch den Perspektivwechsel mit körperlich Beeinträchtigten, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, wurde die Empathiefähigkeit der Schülerinnen und Schülern gefordert und gefördert.

Abschließend möchten wir noch einen besonderen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäfte, des Rathauses und der Arztpraxen richten, die uns bereitwillig Auskunft gegeben haben und so dieses großartige Projekt mit ermöglicht haben.

(Helena Kapell)

18.Juni 2018

Hamburg, Frankfurt, Koblenz - buntes Programm bei deutsch-polnischem Schüleraustausch

Vom 16.4. bis zum 24.4.2018 fand der Rückbesuch der polnischen Schülergruppe der Oberschule Nummer 1 aus Krotoszyn statt

Polen18 GruppeAm Anfang des Austauschs stand auch direkt ein Höhepunkt, denn der Austausch startete mit einem gemeinsamen Treffen in Hamburg. Die zentrumsnahe Unterkunft ermöglichte uns viele spannende und verschiedene Einblicke in die Weltstadt an der Elbe. Am ersten Tag genossen wir bei einem abendlichen Stadtspaziergang die Atmosphäre rund um das Rathaus und das Alsterufer. Am nächsten Morgen brachen wir auf, um die Hafencity zu erkunden und uns am wunderbaren Ausblick von der Aussichtsplattform der Elbphilarmonie zu erfreuen. Anschließend absolvierten wir bei strahlendem Sonnenschein eine Hafenrundfahrt und konnten uns von den gewaltigen Dimensionen dieses Areals überzeugen. Danach besuchten wir mit dem Michel eines von Hamburgs bekanntesten Wahrzeichen und entließen unsere Schüler auf private Erkundungstouren. Den Abschluss des zweiten Tages bildete ein Besuch in der Hamburger Kunsthalle. Am Abreisetag gab es die Möglichkeit beim Besuch im Miniaturwunderland einzigartige und faszinierende Landschaften und Gebäude aus aller Welt zu besichtigen.

Polen18 ElbPolen18 MiniaturAm folgenden Donnerstag stand neben dem Besuch des Unterrichts auch der Kulturabend auf dem Programm, bei dem die deutschen Schüler mit interessanten Präsentationen und heimischen Speisen für eine tolle Atmosphäre sorgten.

Ein Besuch in Bendorf kann natürlich auch nicht ohne eine Fahrt ins benachbarte Koblenz vonstatten gehen, wo wir uns mit der Festung Ehrenbreitstein, dem Deutschen Eck und der Altstadt mit einigen kulturellen Höhepunkten dieser Stadt vertraut machen durften.

Polen18 FFMDer nächste Tag hielt einen weiteren Höhepunkt der Reise bereit, da wir die Bankenmetropole Frankfurt/Main bei erneut wunderschönem Wetter besuchten. Das Senckenberg-Museum, der Römer, die Paulskirche und das Mainufer bildeten nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten der Hessen-Metropole.

Der Sonntag diente traditionell als Familientag und ließ Raum für individuelle Ausflüge. Am Montag klang der Austausch mit einer Erkundung von Bendorf/Sayn und dem Besuch des dortigen Schmetterlingsgartens sowie des Schlosses, der Burg und der Abtei Sayn aus. Nach einer abschließenden Evaluation am Dienstag, verabschiedeten wir nach dieser spannenden Woche unsere polnischen Freunde und freuen uns schon auf eine Fortsetzung im Herbst, voraussichtlich mit einem dreitägigem Aufenthalt in Danzig. Anmeldungen können ab jetzt bei Herrn Damson und Herrn Schmitt abgegeben werden.

Unser Dank gilt dem WRG-Förderkreis und dem deutsch-polnischen Jugendwerk (DPJW), die mit ihrer großzügigen Unterstützung diesen gelungenen Austausch erst möglich machen.

(Thomas Damson/Benjamin Schmitt)

17.Juni 2018

Schulsanis 2018Kreis ehrt Schulsanitäter

Alljährlich lädt der Landrat des Kreises Mayen-Koblenz, Dr. Alexander Saftig, und der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes rund 100 Schulabgänger aller Schulsanitätsdienste zu einem Treffen ein, bei dem Urkunden und Präsente als Dank für das ehrenamtliche Engagement überreicht werden.

In diesem Jahr wurden am 22. Mai in Mendig Joanna Zwick, Sabrina Strohe und Sandro Hartel für deren langjährige Tätigkeit in der AG Schulsanitätsdienst des WRG ausgezeichnet. Nach der Ehrung gab es eine Führung durch die Unterwelt Mendigs, den Basaltkeller, und abschließend einen Mittagsimbiss. Gespräche mit Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern anderer Schulen rundeten das Programm ab.

(- Ralf Hoffmann -)

07.Juni 2018

2018Bundeswettb FS Bereits zum zweiten Mal in Folge belegten sieben sprachbegabte Schülerinnen der 9.Klassen landesweit den 1. Platz beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen in der Teamwertung.

Sie reichten ein 16 Minuten langes Video mit dem Titel "A cultures collision" ein, dessen zweisprachiges Drehbuch sie auf Englisch und Französisch völlig eigenständig verfassten.

In dem Video verarbeiteten sie z.T. ihre persönlichen Austausch-Erfahrungen, die sie bei einem zweiwöchigem Aufenthalt in einer Gastfamilie im Burgund erleben durften.

Bei der feierlichen Preisverleihung am Hohenstaufen-Gymnasium in Kaiserslautern am 25.5.2018 erfuhren sie, dass insgesamt 86 Teams teilgenommen hatten, und sie sich innerhalb ihrer Altersgruppe erneut über den 1. Platz freuen durften. Zur Belohnung gab es 120€ und ein "gutes" Buch sowie wie die heißbegehrte Stofftasche von Klett - für die Aussteuer ...;)

Wir gratulieren Amelie Beus, Nina Bösl, Sophia Dietz, Helen Keffer, Alisha Mendieta Fernandez, Marie Nadler und Jana Schneider herzlich zu ihrem tollen Erfolg und sind sehr stolz!!!

Unser Dank gilt dem Förderverein unserer Schule, der die Reise nach Kaiserslautern zur Preisverleihung finanziert hat.

 

(- U. Neuser/ C. Civello -)

07.Juni 2018

SchulbuchausleiheAm Donnerstag, den 14.06. und am Mittwoch, den 20.06.2018, werden die Schulbücher zurückgenommen.
Am 14.06.2018 wird mit der Klassenstufe 5 begonnen. Die Klassen werden an diesen Tagen aufgerufen und kommen mit den Büchern in Raum 005. (Raum zwischen Sekretariat und großem Lehrerzimmer).

Bitte unbedingt den Rücknahmeschein und die dort vermerkten Bücher mitbringen!!!

16.Mai 2018

zeitzeugen2018 01Zeitzeugenbegegnung am 09.04.2018 mit der Shoah-Überlebenden Henriette Kretz

Durch die Kooperation mit dem Haus Israel (Herrn Udo Winkler) hatten die Schüler der 9a und des Grundkurses 12 seg die Möglichkeit, die Holocaust-Überlebende Henriette Kretz kennenzulernen.

Frau Kretz, die durch ihr autobiographisches Werk „Willst du meine Mutter sein?“ bekannt wurde, ist Jahrgang 1934 und entstammt einer jüdischen Familie aus Polen. Ihr Vater war Arzt. Beim Einmarsch der Deutschen in Polen 1939 floh die Familie aus Mittelpolen nach Lemberg in der Sowjetunion.  Mit dem Einmarsch der Deutschen in die Sowjetunion wurde die Familie aus ihrer Wohnung vertrieben. Es folgten Umsiedlungen in Ghettos. Ihren Eltern, insbesondere dem Vater, einem Facharzt für Tuberkulose, gelang es, die Familie vor Exekutionen zu bewahren. Ebenso wurde die Familie aus dem Gefängnis befreit. Dennoch musste Henriette erleben, wie ihre Eltern vor ihren Augen von den Nazis erschossen wurden.

Die Soldaten begannen den Revolver zu ziehen, mein Vater schrie mir zur: 'Lauf!'. Ich begann zu laufen und dann hörte ich Schüsse, dann hörte ich meine Mutter schreien, dann hörte ich weitere Schüsse und dann hörte ich schon gar nichts. Und dann wusste ich, dass ich keine Eltern mehr habe."

Für die Schülerinnen und Schüler war diese Schilderung ein besonders ergreifender Moment.  Henriette Kretz überlebte die Zeit des NS-Terrors in einem Nonnenkloster.

zeitzeugen2018 02Nach Ende des Krieges zog sie nach Antwerpen. Sie studierte Kunstgeschichte, lebte und arbeitete als Französisch-Lehrerin in Israel, bis sie nach dreizehn Jahren Aufenthalt in Israel nach Antwerpen zurückkehrte.

Henriette Kretz ist eine der letzten Zeitzeugen des Holocaust und macht es sich zur Lebensaufgabe gegen das Vergessen anzukämpfen ohne Verbitterung oder Hass. Die Schülerinnen und Schüler waren von ihrem dreistündigen Vortrag, angereichert mit anschaulichem Bildmaterial, sehr angetan. Neben den persönlichen Schilderungen vermittelte sie Kenntnisse über die Rassegesetze, das Terrorsystem und die Propaganda der Nazis.

Beeindruckend für die Schülerinnen und Schüler war, dass Frau Kretz die Grausamkeiten zwar persönlich schilderte, ohne jedoch zu verurteilen. Vielmehr ging sie mit ihrem Publikum der Frage nach, wie Menschen zu solchen Gräueltaten in der Lage sein können, sei es die systematische Verfolgung der Juden in der NS-Zeit oder aktuell die Giftgasangriffe in Syrien.  Somit wurde den Schülerinnen und Schülern bewusst, dass die Geschichte lebt, nicht nur in den Texten aus Geschichtsbüchern, sondern in den Menschen, die die Geschehnisse persönlich erfahren haben.

( - D. Wüsten - )

15.Mai 2018

Volley HF 2018 01Volleyballerinnen wurden Vize Landesmeister bei Jugend trainiert für Olympia, Wk IV

Am 16.04.2018 trafen in der Endausscheidung des Wettkampf IV in Speyer die Mannschaften des Gymnasiums an der Heinzenwies aus Idar-Oberstein, das Hans-Purrmann- Gymnasium Speyer und das Wilhelm-Remy- Gymnasium aus Bendorf aufeinander.
Im ersten Spiel gegen Idar-Oberstein konnte sich die Mannschaft des WRG gut einspielen, denn der Gegner war dem Leistungsstand unserer Mädchen weit unterlegen. Das Spiel wurde problemlos mit 25:9 und 25:3 gewonnen.
Anders sah es im nächsten Spiel gegen Speyer aus. Da der Gegner einem Teil unserer Spielerinnen bekannt war, ging man schon mit ordentlichem Respekt in die Partie. Im ersten Satz fanden die Mädchen des WRG nicht so recht in ihr Spiel und mussten schließlich mit 7:25 den Gegner davonziehen lassen. Im zweiten Satz kehrten das Selbstbewusstsein und der Kampfgeist der Mädchen wieder. Die Aufschläge kamen hart und gut platziert über das Netz, man hatte sich jetzt auf den Gegner eingestellt, war bei den kurzen Lops bereit und auch der Block war erfolgreicher. Es wurde entsprechend ein eng umkämpfter Satz, der aber schließlich mit 21:25 der Mannschaft aus Speyer überlassen werden musste. Die Mädchen des WRG konnten trotzdem mit ihrem Spiel zufrieden sein, denn sie hatten dem Gegner zumindest im zweiten Satz die Stirn geboten und den Sieg schwer gemacht.

Volley HF 2018 03Es spielten für das Wilhelm-Remy- Gymnasium: Jasna und Saskia Jachmich, Luca Kalter, Charlotte Käß, Alicia Rivera und Johanna Schmidt.
Wir gratulieren der Mannschaft für diesen sehr guten 2. Platz im Landesfinale!

(- Regine Weber-Kunkel -)