Das KBI-Team

... berät und unterstützt die beeinträchtigten Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und Kollegen bei allen Fragen rund um die Inklusion an der Regelschule. Dabei werden nicht nur schulische Fragen thematisiert, sondern auch Raum geboten für persönliche Sorgen und Nöte im Schulalltag. Auch die nichtbeeinträchtigten Jugendlichen finden hier immer ein offenes Ohr ...

Team2017 2018



















  • Frau Fuchs (Pädagogische Fachkraft)
  • Herr Steiger (Physiotherapeut)
  • Frau Nickel (Pädagogische Fachkraft)
  • Frau Kindel (Leiterin des KBI)
  • Frau Drzewiecki (Physiotherapeutin)
  • Frau Garthe (Pädagogische Fachkraft)


Das KBI-Team

... berät und unterstützt die beeinträchtigten Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und Kollegen bei allen Fragen rund um die Inklusion an der Regelschule. Dabei werden nicht nur schulische Fragen thematisiert, sondern auch Raum geboten für persönliche Sorgen und Nöte im Schulalltag. Auch die nichtbeeinträchtigten Jugendlichen finden hier immer ein offenes Ohr ...

Team2017 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Frau Fuchs (Pädagogische Fachkraft)
  • Herr Steiger (Physiotherapeut)
  • Frau Nickel (Pädagogische Fachkraft)
  • Frau Kindel (Leiterin des KBI)
  • Frau Drzewiecki (Physiotherapeutin)
  • Frau Garthe (Pädagogische Fachkraft)

Körperlich-motorische Beeinträchtigung

Unsere größte Schwäche ist das Aufgeben. Der sicherste Weg zum Erfolg besteht darin, immer wieder einen neuen Versuch zu wagen.

(Thomas Edinson)

motorische beeintraechtigung 01Wer sich fragt, mit welcher Art und welchem Grad an körperlicher Beeinträchtigung ein erfolgreicher Schulbesuch am WRG möglich ist, wird keine eindeutige Antwort erhalten. Wichtig sind die kognitiven Voraussetzungen (im besten Fall eine entsprechende Empfehlung der Grundschule) sowie die Bereitschaft und die Motivation, sich den Herausforderungen an einer Regelschule zu stellen. Die Art und der Grad der Beeinträchtigung spielen bei dieser Entscheidung zunächst keine Rolle. Unsere Schülerinnen und Schüler bestreiten mit den unterschiedlichsten Beeinträchtigungen den schulischen Alltag. Entsprechend ihrem Vermögen werden sie gefördert und im Alltag unterstützt. Es gibt unzählige Möglichkeiten, den Besuch am WRG zu ermöglichen, sobald die genannten Grundvoraussetzungen gegeben sind. Sollte Ihr Kind an einem Besuch unseres Gymnasiums interessiert sein, wenden Sie Sich am besten an unser KBI-Team. In einem persönlichen Beratungsgespräch können sicher viele Fragen geklärt und weitere Informationen vermittelt werden.

Eine Geschichte, die Mut macht

Kathrin Lemler hat ihre Grundschulzeit an der Christiane-Herzog-Schule in Neuwied verbracht und später ihr Abitur am WRG in Bendorf erfolgreich absolviert. Mittlerweile studiert sie Erziehungswissenschaften an der Uni Köln. In ihrer Geschichte "Was wäre wenn?" reflektiert sie über ihr Leben mit einer Behinderung und wie es wäre, anders zu sein...

Hörbeeinträchtigung

Mach das Licht an, damit ich besser hören kann!

Wie funktioniert gemeinsames Lernen von Hörbeeinträchtigten und Guthörenden?

hoerbeeintraechtigung 01StD' D. Bernhard: "Moderne Technik und die Veranschaulichung von möglichst vielen Unterrichtsinhalten machen es den hörbeeinträchtigten Jugendlichen möglich, dem Unterricht zu folgen."

Ob Cochlea-Implantat oder Hörgerät - die so genannte FM-Anlage ermöglicht es den Jugendlichen, die Äußerungen von Mitschülern und Lehrkräften, die jeweils in ein Mikrofon sprechen, zu verstehen. Schallgedämpfte Klassenzimmer, eine gute Beleuchtung und der Blickkontakt des Hörbeeinträchtigten zu Mitschülern und Lehrpersonen sind weitere Voraussetzungen für ein möglichst gutes Verstehen.

Nicht zuletzt entscheidet aber der Umgang miteinander, ob das gemeinsame Lernen funktioniert: Hörgeschädigte und guthörende Mitschüler und Lehrkräfte müssen darauf achten, dass die Technik richtig genutzt wird, müssen diszipliniert miteinander sprechen (ausreden lassen und zuhören), Lärm vermeiden und Rücksicht aufeinander nehmen.

Unterstützung erfahren die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrpersonen durch die Kooperation mit der Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige in Neuwied. Ausgebildete Förderschullehrkräfte helfen beim Umgang mit der Technik und geben Tipps für den Unterricht. Eine Studie unter Dr. Jürgen Wessel (Universität Köln) untersuchte die Qualität dieser Kooperation und bescheinigte eine hochwertige Zusammenarbeit:

Beim gemeinsamen Lernen und besonders bei der Benotung sowie bei Leistungsüberprüfungen müssen die besonderen Belange der hörbeeinträchtigten Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden. Dies geschieht im Rahmen eines individuell festzulegenden Nachteilsausgleiches, der sich an den jeweiligen Möglichkeiten der Jugendlichen orientiert.

Nachteilsausgleich - Fragen & Antworten

Was bedeutet "Nachteilsausgleich"?

Wenn Schülerinnen und Schüler durch ihre Beeinträchtigung im Unterricht und besonders bei Leistungsnachweisen Nachteile haben, so streben wir an, diesen Nachteil durch entsprechende Maßnahmen möglichst auszugleichen. Ziel ist es, eine für alle gerechte Bewertungssituation zu schaffen. Dabei geht es nicht um eine fachliche Reduzierung von Unterrichtsinhalten oder Aufgabenstellungen.

Für wen kommt ein Nachteilsausgleich in Frage?

Alle beeinträchtigten Schülerinnen und Schüler, die im Unterricht, aber vor allem bei Leistungsnachweisen einen Nachteil durch ihre Beeinträchtigung haben, haben ein Anrecht auf den Nachteilsausgleich. Dieser soll sie in die Lage versetzen, die geforderte Leistung zu erbringen, statt sie davon zu befreien.

Wer entscheidet über die Festlegung und Art des Nachteilsausgleiches?

Die jeweilige Fachlehrkraft sowie das Integrationsteam (ggf. in Absprache mit der Förderlehrkraft) entscheiden über die Art und den Umfang eines Nachteilsausgleiches. Dies geschieht individuell für jeden einzelnen Schüler entsprechend seiner Möglichkeiten.

Gerechtigkeit des Nachteilsausgleiches?

Immer wieder einmal kommt die Frage auf, ob denn dieser Nachteilsausgleich gerecht sei. Ja - er schafft erst eine gerechte Form der Leistungsmessung! Zwei Beispiele: Jugendliche mit einer Muskelerkrankung oder einer halbseitigen Lähmung können Klassenarbeiten nicht in derselben Zeit bewältigen wie ihre Mitschüler ohne Beeinträchtigung. Hörbeeinträchtigte müssten eine viel höhere Konzentrationsleistung erbringen, wenn sie das Diktat im Klassenverband mitschreiben würden. Es ist uns wichtig, dies den Mitschülerinnen und Mitschülern frühzeitig zu erklären und transparent zu machen.

Formen des Nachteilsausgleiches

  • Förderunterricht
  • Kopieren von Mitschriften, Tafelbildern o.ä. - Zeitverlängerung bei schriftlichen Leistungsnachweisen
  • Bearbeitung von Leistungsnachweisen in Raum 114
  • Erledigung der Aufgaben am Computer - auch sprachgesteuert
  • Benutzung eines Laptops auch im Unterricht
  • Einzeldiktate
  • Schreibhilfe durch pädagogische Fachkräfte
  • Physiotherapie statt Sportunterricht